Kekse gegen Falten, Jogurt für schöne Haut oder Anti-Aging-Pralinen nach Nahrungsmitteln mit Gesundheits-Benefit gibt es nun auch immer mehr Produkte, die mit speziellen Zusatzstoffen angeblich einen Beauty-Effekt erzielen.
Wie die Zeitschrift VITAL in ihrer aktuellen Ausgabe (9/09; EVT: 19. August) berichtet, liegt dieses sogenannte Functional Food voll im Trend: Laut Schätzungen des Zukunftsinstituts in Kelkheim soll das Angebot an Nahrungsmitteln mit Zusatznutzen in den nächsten Jahren um 20 Prozent wachsen.
Die Wirkung solcher Produkte muss allerdings bewiesen, die Formulierung darf nicht irreführend sein. Doch während die Gesundheitsversprechen von Functional Food meist nachprüfbar sind, bewegen sich Beauty-Behauptungen oft in einer Grauzone: "Macht schöne Haut" ist eine höchst subjektive Aussage.
Weiterer Kritikpunkt an den meist teuren Beauty-Food-Produkten: Die positive Wirkung der schönheitsfördernden Substanzen wird mitunter durch andere Inhaltsstoffe wieder aufgehoben. Wie etwa beim Anti-Aging-Bier, dessen Alkoholgehalt die Effekte der zugesetzten Spirulina-Algen, Flavonoide und Vitamine beeinträchtigt.
Unbestritten bleibt allerdings, dass die Ernährung den Zustand von Haut und Haaren wesentlich beeinflusst. Gesund und vitaminreich zu essen ist deshalb die beste Schönheitsgarantie. Wer das tut, kann seine Hautpflege durch Beauty-Food zwar nicht ersetzen, wohl aber unterstützen.
Quelle - VITAL
Montag, 17. August 2009
Sonntag, 16. August 2009
Zu den IAAF Leichtathletik WM berlin 2009[TM] wird ein Jedermann-Lauf durchgeführt

Auf den Spuren der Spitzensportler durch Berlin Online-Anmeldungen ab 10. Dezember möglich
Rund 250 Tage vor Beginn der Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Berlin fällt heute ein Startschuss der besonderen Art: Interessierte Hobby-Läufer können sich offiziell zum sogenannten Champions Run im August kommenden Jahres anmelden. Dieser Jedermann-Lauf vermittelt den Teilnehmern auf zehn Kilometern entlang der originalen Marathonstrecke WM-Feeling pur.
Start ist am 22. August 2009 um 15.00 Uhr, vier Stunden nach Beginn des Marathon-Finales der Männer, zu dem unter anderem der äthiopische Weltklasseläufer Haile Gebrselassie erwartet wird. Teilnehmer erleben dann eine beeindruckende Sightseeing-Tour, die an Sehenswürdigkeiten wie der Siegessäule und dem Bundeskanzleramt vorbeiführt und ihren Höhepunkt beim Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor findet.
Bis zu 10.000 Laufbegeisterte, Handbiker und Rolllstuhlfahrer können am Champions Run teilnehmen. Sie verbessern damit nicht nur die eigene Kondition, sondern unterstützen zudem noch einen guten Zweck: Zwei Euro jeder Anmeldegebühr kommen der Welthungerhilfe zugute. Ab sofort können sich Interessierte im Internet auf www.championsrun.de für den Jedermann-Lauf im Rahmen der IAAF Leichtathletik WM berlin 2009[TM] registrieren.
Das weltweit größte Sportevent des kommenden Jahres findet vom 15. bis zum 23. August 2009 statt. Zu den IAAF Leichtathletik WM berlin 2009[TM] werden rund 2.500 Athleten erwartet und im Olympiastadion gegeneinander antreten.
Doch nicht nur im Stadion wird angefeuert, gejubelt und mitgefiebert: Mit dem Marathon-Lauf und den Geher-Wettbewerben werden die Weltmeisterschaften auf die Straßen Berlins hinausgetragen - zu einem sportbegeisterten Publikum, das an der Strecke für großartige Stimmung und eine unvergessliche Atmosphäre sorgen wird.
Weitere Informationen zu den IAAF Leichtathletik WM berlin 2009[TM] gibt es im Internet auf www.berlin2009.org.
Berlin Tourismus Marketing GmbH http://www.visitBerlin.de auch Bild
Wie Ernährungswissenschaftler den Geschmack auszutricksen lernen
Illusionen für den Gaumen
Geschmacksverstärker waren gestern - morgen könnten "Geschmacksmodulatoren" die Diskussion um natürliches Essen beherrschen. Stoffe, die zur Zeit erforscht und entwickelt werden, manipulieren gezielt unsere Geschmacksempfindung, indem sie etwa Bittergeschmack unterdrücken oder den Eindruck für süß und salzig verstärken.
Hersteller industriell gefertigter Lebensmittel betonen die Chance, damit gesündere Speisen anbieten zu können - sie bräuchten zum Beispiel weniger Salz und Zucker, berichtet die "Apotheken Umschau".
Andererseits ermöglichen die Stoffe aber auch den Betrug am Verbraucher. Beispielsweise ließen sich damit üble Geschmacksnoten von minderwertigen Zutaten einfach ausschalten. Die Nahrungsmittelindustrie verweist auf die steigende Akzeptanz von Fertignahrungsmitteln und arbeitet fleißig daran, diese den Verbrauchern perfekt zu servieren, wenn auch zum Teil nur als Illusion. Wer das nicht essen will, dem bleibt nur: Lebensmittel frisch einkaufen und selber kochen.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 8/2009 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
-apa, ots -
Geschmacksverstärker waren gestern - morgen könnten "Geschmacksmodulatoren" die Diskussion um natürliches Essen beherrschen. Stoffe, die zur Zeit erforscht und entwickelt werden, manipulieren gezielt unsere Geschmacksempfindung, indem sie etwa Bittergeschmack unterdrücken oder den Eindruck für süß und salzig verstärken.
Hersteller industriell gefertigter Lebensmittel betonen die Chance, damit gesündere Speisen anbieten zu können - sie bräuchten zum Beispiel weniger Salz und Zucker, berichtet die "Apotheken Umschau".
Andererseits ermöglichen die Stoffe aber auch den Betrug am Verbraucher. Beispielsweise ließen sich damit üble Geschmacksnoten von minderwertigen Zutaten einfach ausschalten. Die Nahrungsmittelindustrie verweist auf die steigende Akzeptanz von Fertignahrungsmitteln und arbeitet fleißig daran, diese den Verbrauchern perfekt zu servieren, wenn auch zum Teil nur als Illusion. Wer das nicht essen will, dem bleibt nur: Lebensmittel frisch einkaufen und selber kochen.
Das Gesundheitsmagazin "Apotheken Umschau" 8/2009 B liegt in den meisten Apotheken aus und wird ohne Zuzahlung zur Gesundheitsberatung an Kunden abgegeben.
-apa, ots -
Gefahr: Stromschlag bei USB-Verteilern
18 USB-Steckleisten im COMPUTERBILD-Test
Sehr gute Datenübertragungsgeschwindigkeit bei zwölf Geräten
Aber: Teils erhebliche Sicherheitsmängel
Erst die Maus, die Tastatur, dann der Drucker und schließlich noch eine externe Festplatte, ein USB-Speicherstift und ein USB-TV-Empfänger oder der MP3-Spieler: Im Laufe der Zeit sucht immer mehr Hardware Anschluss per USB an den Computer - und ehe man sich's versieht, sind alle vorhandenen USB-Anschlüsse belegt. Vor allem bei Notebooks oder älteren PCs mit nur zwei oder vier Anschlüssen wird es schnell eng.
Dann helfen USB-Steckleisten - so genannte Hubs: Diese Mehrfachsteckdosen für Hardware sind billig und bieten Platz für 4 bis 13 Anschlüsse (Ports). COMPUTERBILD hat 18 Modelle miteinander verglichen (Heft 18/2009, ab Montag im Handel).
Ein Unterschied zwischen den Geräten ist wichtig: Aktive USB-Steckleisten haben ein eigenes Netzteil, passive Steckleisten nicht. Nachteil, wenn der Stromanschluss fehlt: Alle am Hub angeschlossenen Geräte müssen sich den Strom einer USB-Buchse am PC teilen. Stromhungrige Hardware wie externe Festplatten oder TV-Stifte lassen sich damit nicht gleichzeitig betreiben. COMPUTERBILD testete deshalb ausschließlich aktive Hubs.
Im COMPUTERBILD-Test liegen die Geräte auf den Plätzen eins bis zwölf dicht beisammen: Sie punkteten alle mit einer "sehr guten" Datenübertragungsgeschwindigkeit. Der COMPUTERBILD-Test-Sieger von Belkin (USB 2.0 7-Port 2-in-1 Hub, 30 Euro) schnitt dank seiner in Summe guten Ausstattung und Handhabung sowie einer stattlichen Garantie von 30 Jahren insgesamt "gut" ab. Ebenso wie der Preis-Leistungs-Sieger von DeLock (USB 2.0 external 4 Port Hub) - mit 13,49 Euro das günstigste Gerät im Test.
Allerdings offenbarten sich beim COMPUTERBILD-Test bei einigen Geräten gravierende Sicherheitsmängel im Netzteil, die zu deutlichen Abwertungen führten. Bei zwei USB-Steckleisten kam es im Hochspannungstest zu gefährlichem Funkenschlag, bereits bei normalem Gebrauch besteht Stromschlaggefahr.
Logische Konsequenz: Testurteil "ungenügend". Zwei weitere Kandidaten bestanden zwar den Hochspannungstest, unter ungünstigen Umständen ist der Nutzer dennoch gefährdet. Außerdem fielen fünf Modelle bei der EMV-Prüfung (elektromagnetische Verträglichkeit) durch. Sie entsprachen nicht den EU-Bestimmungen.
Mehr Tests von COMPUTERBILD unter www.computerbild.de/tests
-apa, ots-
Sehr gute Datenübertragungsgeschwindigkeit bei zwölf Geräten
Aber: Teils erhebliche Sicherheitsmängel
Erst die Maus, die Tastatur, dann der Drucker und schließlich noch eine externe Festplatte, ein USB-Speicherstift und ein USB-TV-Empfänger oder der MP3-Spieler: Im Laufe der Zeit sucht immer mehr Hardware Anschluss per USB an den Computer - und ehe man sich's versieht, sind alle vorhandenen USB-Anschlüsse belegt. Vor allem bei Notebooks oder älteren PCs mit nur zwei oder vier Anschlüssen wird es schnell eng.
Dann helfen USB-Steckleisten - so genannte Hubs: Diese Mehrfachsteckdosen für Hardware sind billig und bieten Platz für 4 bis 13 Anschlüsse (Ports). COMPUTERBILD hat 18 Modelle miteinander verglichen (Heft 18/2009, ab Montag im Handel).
Ein Unterschied zwischen den Geräten ist wichtig: Aktive USB-Steckleisten haben ein eigenes Netzteil, passive Steckleisten nicht. Nachteil, wenn der Stromanschluss fehlt: Alle am Hub angeschlossenen Geräte müssen sich den Strom einer USB-Buchse am PC teilen. Stromhungrige Hardware wie externe Festplatten oder TV-Stifte lassen sich damit nicht gleichzeitig betreiben. COMPUTERBILD testete deshalb ausschließlich aktive Hubs.
Im COMPUTERBILD-Test liegen die Geräte auf den Plätzen eins bis zwölf dicht beisammen: Sie punkteten alle mit einer "sehr guten" Datenübertragungsgeschwindigkeit. Der COMPUTERBILD-Test-Sieger von Belkin (USB 2.0 7-Port 2-in-1 Hub, 30 Euro) schnitt dank seiner in Summe guten Ausstattung und Handhabung sowie einer stattlichen Garantie von 30 Jahren insgesamt "gut" ab. Ebenso wie der Preis-Leistungs-Sieger von DeLock (USB 2.0 external 4 Port Hub) - mit 13,49 Euro das günstigste Gerät im Test.
Allerdings offenbarten sich beim COMPUTERBILD-Test bei einigen Geräten gravierende Sicherheitsmängel im Netzteil, die zu deutlichen Abwertungen führten. Bei zwei USB-Steckleisten kam es im Hochspannungstest zu gefährlichem Funkenschlag, bereits bei normalem Gebrauch besteht Stromschlaggefahr.
Logische Konsequenz: Testurteil "ungenügend". Zwei weitere Kandidaten bestanden zwar den Hochspannungstest, unter ungünstigen Umständen ist der Nutzer dennoch gefährdet. Außerdem fielen fünf Modelle bei der EMV-Prüfung (elektromagnetische Verträglichkeit) durch. Sie entsprachen nicht den EU-Bestimmungen.
Mehr Tests von COMPUTERBILD unter www.computerbild.de/tests
-apa, ots-
Donnerstag, 13. August 2009
Handel mit persönlichen Verbraucherdaten blüht massenhaft weiter
NDR Info exklusiv:
Auch ein Jahr nach Bekanntwerden der ersten Fälle von Datenmissbrauch in Deutschland blüht der Handel mit persönlichen Angaben von Verbrauchern weiter. Reportern von NDR Info gelang es binnen weniger Stunden, auf dem Schwarzmarkt im Internet tausende Datensätze zu kaufen. Diese enthalten neben Adresse und Geburtsdatum auch Bankverbindungen. Die Angaben stammen offenbar von Gewinnspielanbietern, Versicherungen oder Zeitschriftenverlagen. Über Call Center gelangen sie häufig an Adresshändler. Insgesamt wurden den Reportern zwei Millionen Daten angeboten.
Betroffene, deren Angaben NDR Info zugespielt wurden, berichteten von einem massiven Missbrauch ihrer Daten. Danach buchten etwa Glücksspielfirmen ohne Zustimmung regelmäßig Geld von den Konten der Verbraucher ab. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar zeigte sich von dem Ergebnis der exklusiven NDR Info-Recherchen nicht überrascht. Schaar sagte, die Aufsichtsbehörden seien angesichts der Masse an illegalen Daten auf dem Schwarzmarkt überfordert. Viele Datenschutzstellen seien personell unterbesetzt.
Vor genau einem Jahr waren die ersten Fälle von Datenmissbrauch bekannt geworden. Damals hatte ein Call-Center-Mitarbeiter eine CD mit 17.000 Adressen und Bankverbindungen der Kieler Verbraucherzentrale zugeschickt. Danach war eine bundesweite Debatte über den Datenschutz entbrannt. Im Juni verabschiedete der Bundestag ein Gesetz, das den Missbrauch von persönlichen Angaben erschweren soll.
-apa, ots -
Auch ein Jahr nach Bekanntwerden der ersten Fälle von Datenmissbrauch in Deutschland blüht der Handel mit persönlichen Angaben von Verbrauchern weiter. Reportern von NDR Info gelang es binnen weniger Stunden, auf dem Schwarzmarkt im Internet tausende Datensätze zu kaufen. Diese enthalten neben Adresse und Geburtsdatum auch Bankverbindungen. Die Angaben stammen offenbar von Gewinnspielanbietern, Versicherungen oder Zeitschriftenverlagen. Über Call Center gelangen sie häufig an Adresshändler. Insgesamt wurden den Reportern zwei Millionen Daten angeboten.
Betroffene, deren Angaben NDR Info zugespielt wurden, berichteten von einem massiven Missbrauch ihrer Daten. Danach buchten etwa Glücksspielfirmen ohne Zustimmung regelmäßig Geld von den Konten der Verbraucher ab. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar zeigte sich von dem Ergebnis der exklusiven NDR Info-Recherchen nicht überrascht. Schaar sagte, die Aufsichtsbehörden seien angesichts der Masse an illegalen Daten auf dem Schwarzmarkt überfordert. Viele Datenschutzstellen seien personell unterbesetzt.
Vor genau einem Jahr waren die ersten Fälle von Datenmissbrauch bekannt geworden. Damals hatte ein Call-Center-Mitarbeiter eine CD mit 17.000 Adressen und Bankverbindungen der Kieler Verbraucherzentrale zugeschickt. Danach war eine bundesweite Debatte über den Datenschutz entbrannt. Im Juni verabschiedete der Bundestag ein Gesetz, das den Missbrauch von persönlichen Angaben erschweren soll.
-apa, ots -
Samstag, 4. Juli 2009
Bernie Ecclestone lobt Hitlers Tatkraft - in der "Times"
Bernie Ecclestone ist dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Nun sorgt der Formel-1-Boss erneut für Aufruhr: In einem Interview pries der 78-Jährige die Kraft von starken Führern und lobte Hitler für seine Fähigkeit, "Dinge zu erledigen".
Was hat sich Bernie Ecclestone dabei nur gedacht?
Diese Frage beschäftigt im Moment die Vertreter britischer Juden, Politiker und Medien. Sie alle sind entsetzt über das Interview, das der 78-jährige Milliardär der "Times" gegeben hat und in dem er sein Faible für Diktatoren und für Adolf Hitler kundtut.
"Ich vermute, es ist schrecklich das zu sagen, aber - abgesehen von der Tatsache, dass Hitler mitgerissen und überredet wurde, Dinge zu tun, von denen ich nicht weiß, ob er sie tun wollte oder nicht - konnte er viele Menschen führen und war fähig, Dinge zu erledigen", sagte Ecclestone laut "Times".
Nach Ansicht von Ecclestone war Hitler "kein wirklich guter Diktator", denn: "Am Ende hat er die Orientierung verloren." Und: "Entweder er (...) wusste was passierte und beharrte darauf, oder er hat sich dem einfach angeschlossen - in beiden Fällen war er kein Diktator."
Gleichzeitig drosch Ecclestone auf die Demokratie ein, die "vielen Ländern nichts Gutes gebracht hätte". Großbritannien eingeschlossen. "Politiker machen sich zu viele Gedanken über die Wahlen", so der 78-Jährige Milliardär laut "Times".
Auch sei es ein großer Fehler gewesen, Saddam Hussein zu stürzen: "Er war der Einzige, der das Land kontrollieren konnte."
Reaktionen:
"Mister Ecclestone ist ein Idiot oder ein moralischer Widerling", sagte der Herausgeber des "Jewish Chronicle", Stephen Pollard: "Entweder hat er keine Ahnung, wie dumm und anstößig seine Ansichten sind, oder er weiß es und sollte von allen vernünftigen Menschen mit Nichtachtung bestraft werden."
Der Vorsitzende des europäischen Instituts für die Erforschung von zeitgenössischem Antisemitismus, der Labourpolitiker Denis MacShane, sagte: "Wenn Mister Ecclestone ernsthaft glaubt, Hitler musste überredet werden, sechs Millionen Juden zu töten, jedes europäische Land anzugreifen und London zu bombardieren, dann fehlen ihm Geschichtskenntnis und Urteilsvermögen."
- Auzug aus SPON - weiter hier:
Was hat sich Bernie Ecclestone dabei nur gedacht?
Diese Frage beschäftigt im Moment die Vertreter britischer Juden, Politiker und Medien. Sie alle sind entsetzt über das Interview, das der 78-jährige Milliardär der "Times" gegeben hat und in dem er sein Faible für Diktatoren und für Adolf Hitler kundtut.
"Ich vermute, es ist schrecklich das zu sagen, aber - abgesehen von der Tatsache, dass Hitler mitgerissen und überredet wurde, Dinge zu tun, von denen ich nicht weiß, ob er sie tun wollte oder nicht - konnte er viele Menschen führen und war fähig, Dinge zu erledigen", sagte Ecclestone laut "Times".
Nach Ansicht von Ecclestone war Hitler "kein wirklich guter Diktator", denn: "Am Ende hat er die Orientierung verloren." Und: "Entweder er (...) wusste was passierte und beharrte darauf, oder er hat sich dem einfach angeschlossen - in beiden Fällen war er kein Diktator."
Gleichzeitig drosch Ecclestone auf die Demokratie ein, die "vielen Ländern nichts Gutes gebracht hätte". Großbritannien eingeschlossen. "Politiker machen sich zu viele Gedanken über die Wahlen", so der 78-Jährige Milliardär laut "Times".
Auch sei es ein großer Fehler gewesen, Saddam Hussein zu stürzen: "Er war der Einzige, der das Land kontrollieren konnte."
Reaktionen:
"Mister Ecclestone ist ein Idiot oder ein moralischer Widerling", sagte der Herausgeber des "Jewish Chronicle", Stephen Pollard: "Entweder hat er keine Ahnung, wie dumm und anstößig seine Ansichten sind, oder er weiß es und sollte von allen vernünftigen Menschen mit Nichtachtung bestraft werden."
Der Vorsitzende des europäischen Instituts für die Erforschung von zeitgenössischem Antisemitismus, der Labourpolitiker Denis MacShane, sagte: "Wenn Mister Ecclestone ernsthaft glaubt, Hitler musste überredet werden, sechs Millionen Juden zu töten, jedes europäische Land anzugreifen und London zu bombardieren, dann fehlen ihm Geschichtskenntnis und Urteilsvermögen."
- Auzug aus SPON - weiter hier:
Montag, 29. Juni 2009
Pharmafirmen informieren bewusst falsch
Brüssel – Mehr als die Hälfte aller Arzneimittelanzeigen in Fachpublikationen enthalten falsche Werbeversprechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Instituts für klinische Epidemiologie und Biostatistik Basel (BICE). Das Institut hatte für die Studie die Werbeaussagen für Medikamente in den in sechs großen schweizerischen medizinischen Fachzeitschriften untersucht.
Es handelte sich dabei um Arzneimittel für die Bereiche Schmerztherapie, Magen-Darm-Erkrankungen und Psychopharmaka. Insgesamt waren 577 Anzeigen untersucht worden.
Heraus kam, dass lediglich bei 47 Prozent der Anzeigen die Werbeaussage mit den darin zitierten Studien übereinstimmte. Bei mehr als einem Fünftel der Werbeanzeigen war die Werbeaussage klar falsch. Bei rund einem Drittel der Inserate hinterließ nach Aussage von Alain Nordmann von Bice die Werbebotschaft „zumindest einige Zweifel“.
Die Werbeaussage habe sich in diesen Fällen entweder nur auf die Kurzzusammenfassung der jeweiligen Studie bezogen und damit nur unzureichend über die Methodik der Studien informiert oder es seien reine Praxisstudien zitiert worden. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass selbst Ärzte die Fehlinformationen der Industrie nicht immer als solche erkennen könnten. © www.aerzteblatt.de
* Studie des BICE http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=2631602
Es handelte sich dabei um Arzneimittel für die Bereiche Schmerztherapie, Magen-Darm-Erkrankungen und Psychopharmaka. Insgesamt waren 577 Anzeigen untersucht worden.
Heraus kam, dass lediglich bei 47 Prozent der Anzeigen die Werbeaussage mit den darin zitierten Studien übereinstimmte. Bei mehr als einem Fünftel der Werbeanzeigen war die Werbeaussage klar falsch. Bei rund einem Drittel der Inserate hinterließ nach Aussage von Alain Nordmann von Bice die Werbebotschaft „zumindest einige Zweifel“.
Die Werbeaussage habe sich in diesen Fällen entweder nur auf die Kurzzusammenfassung der jeweiligen Studie bezogen und damit nur unzureichend über die Methodik der Studien informiert oder es seien reine Praxisstudien zitiert worden. Die Autoren der Studie weisen darauf hin, dass selbst Ärzte die Fehlinformationen der Industrie nicht immer als solche erkennen könnten. © www.aerzteblatt.de
* Studie des BICE http://www.pubmedcentral.nih.gov/articlerender.fcgi?artid=2631602
Abonnieren
Posts (Atom)