Tarotkarten, Pendel oder Sternzeichen: Zum neuen Jahr würde so mancher gerne erfahren, was die kommenden Monate bringen. Für alle Webshop-Betreiber hat hybris, der Münchner Product Information Management (PIM)- und E-Commerce-Experte, jetzt einen Blick in die Glaskugel gewagt: Wer seinen Online-Shop auch 2008 kunden- und zukunftsorientiert ausbauen möchte, bekommt mit den zehn Top Tipps von hybris einen verlässlichen Ratgeber an die Hand.
In einer aktuellen Studie kommt der Bundesverband des Deutschen Versandhandels zu dem Schluss, dass die Deutschen im Jahr rund 10,9 Milliarden Euro im Internet ausgeben: „Aber nicht jeder Shop sorgt für Begeisterung.
Wer als Webshop-Betreiber im Wettbewerb um den Kunden die Nase vorn haben möchte, muss sich immer besser mit technischen Neuerungen und Änderungen im Einkaufsverhalten auskennen", rät Ariel Lüdi, Vorsitzender der Geschäftsleitung der hybris-Gruppe. Er führt aus: „Unsere Trendprognose 2008 gibt in diesem Zusammenhang wertvolle Tipps. Mit ihr werden Onlinehändler nicht von vorhersehbaren Entwicklungen überrascht."
Top Trends E-Commerce 2008
1. Online-Shopping auf die schnelle Tour: Webseiten werden in diesem Jahr noch schneller und erreichbarer, die Ansprüche der Kunden wachsen. AJAX, Drag & Drop, Auschecken auf einer Seite und Rollover-Listen: Dem Nutzer gefällt, was problemlos und übersichtlich ist.
2. Shopping 2.0: Facebook, StudiVZ und XING haben's vorgemacht, da dürfen die Webshops nicht nachstehen. Social Networks, Kundenfeedback und interaktive Web 2.0-Tools werden in diesem Jahr auch beim Online-Shopping immer mehr zum Thema. Ein gutes Beispiel: Beim Snowboard- und Surf-Shop „Blue Tomato" können Käufer Produkte mithilfe eines Rating-Systems bewerten und ihre Erfahrungen teilen.
3. Totgesagte leben länger: Der Katalog hat 2008 sein Comeback, und zwar online und gedruckt. Das hybris Salescatalog-Modul beispielsweise integriert blätterbare Online-Kataloge in Webshops. So sind Produktinformationen schnell per Mausklick parat. Produktdetails werden via Zoomfunktion abgebildet.
4. Die Welt auf einen Klick: Multinationale Webshops sind ein weiteres Hot Topic des Jahres. Dies wird zu einer vermehrten Nachfrage von international einsetzbaren Zahlungsmöglichkeiten führen. Eingeplant werden müssen auch automatische Steuer- und Lieferzeiten-Berechnungen, die international variieren. Viele Online-Händler werden ihre internationale Präsenz ausweiten. Eine zentrale Produktdatenverwaltung mithilfe eines Product Information Management (PIM)-Systems erleichtert dabei die Arbeit.
5. Der Kunde ist König: Personalisierte Produkte sorgen für das gewisse Etwas. Vom selbst entworfenen T-Shirt über die eigene Fototasse: Shops, die Kunden persönliche Bonbons bieten, haben 2008 einen Vorsprung.
6. Event-Shopping: Online-Shops bieten dem Kunden in diesem Jahr mehr Service als je zuvor. Von der Produktbeschreibung mit Pfiff über die Spezialseite für Stammkunden, von der Mode-Erlebniswelt bis zum persönlichen Stilberater: Wer neue Kunden gewinnen und alte binden möchte, muss tief in die Online-Trickkiste der neuen Ideen greifen.
7. Konkurrenz belebt das Geschäft: Vergleichende Kundendienststatistiken sorgen dafür, dass Händler immer wissen, wo sie im Wettbewerb stehen. Hierdurch steigt zwar der Druck, aber auch die Leistung.
8. Nun wächst zusammen...: 2008 werden immer mehr Shops aus Einkaufspassage und Innenstadt versuchen, ein zweites Standbein im Internet aufzubauen. Gleichzeitig wollen sie ihr „altes" Geschäft mit dem neuen verbinden. Kunden suchen sich beispielsweise ein Produkt im Internet aus und holen es dann im Geschäft ab.
9. Von wegen anonymer Online-Shop! In diesem Jahr setzen auch die Interhändler vermehrt auf direkte Kundenansprachen. Persönliche E-Mails oder Kurznachrichten verbessern die Kundenbindung und ermöglichen neue Formen des Kundenkontakts. Dazu gehören Mailing-Listen zu bestimmten Themen oder Produktgruppen und die Ansprache bestimmter Käufergruppen. Im Idealfall findet der Empfänger die passenden Links in der Nachricht und gelangt über einen Klick direkt zum Produkt im Online-Shop.
10. Multi-Channel-Retailing Produktinformationen immer aktuell und in den verschiedenen Kanälen konsistent zu halten ist oft mühsam und zeitaufwändig. Wer Zeit und Arbeit sparen möchte, setzt daher auf PIM-Lösungen. Eine PIM-Plattorm verwaltet alle Produktdaten zentral und speist sie dann in die verschiedenen Zielsysteme ein. Funktionen wie Produktvergleiche oder eine detaillierte Suche über bestimmte Produkteigenschaften lassen sich mit einem PIM-System, in dem alle Informationen vorliegen, problemlos verwirklichen.
- Global Public Relations -
Mittwoch, 16. Januar 2008
Gesund abnehmen mit Online-Services auf Wecarelife.at
Praxistaugliche Abnehmtipps von Experten/Interaktive Applikationen für Body-Mass-Index, Kalorienverbrauch, Waist-to-Hip-Ratio und Fitnessübungen
Wer gesund und nachhaltig abnehmen will, dem ist guter Rat oft teuer. Gänzlich kostenlos und jeden Montag pünktlich per Newsletter ins Haus erhalten User der größten österreichischen Gesundheits- und Wellnessplattform http://www.wecarelife.at Abnehmtipps von Experten.
Ernährungsphysiologe und Präventivmediziner Dr. David Fäh räumt darin mit Ernährungsirrtümern auf und gibt nützliche Ratschläge für die effiziente Gewichtsreduktion. Die Datenbank enthält zurzeit über 80 Tipps des Schweizer Ernährungsexperten und wird von der Redaktion kontinuierlich erweitert. Ernährungscoach Reinhard Üblacker, der unter anderem ausgewogene Imbisse für Ankerbrot kreiert, erstellte exklusiv für Wecarelife.at einen Wochenplan für gesunde Ernährung im Büro.
Auf Wecarelife.at erfahren Leser auch, ob Fett, Zucker oder Alkohol wirklich dick machen, ob Tiefkühlkost vielleicht doch besser ist als ihr Ruf und wie man bereits frühmorgens im Bett seinen Kalorienverbrauch ankurbelt.
Weitere kostenlose Services auf Wecarelife.at sind die umfangreiche Nahrungsmitteldatenbank mit Wissenswertem über rund 100 Lebensmittel und Anleitungen für knapp 300 verschiedene Fitnessübungen - mit oder ohne Gerät, mit Theraband oder für Zwischendurch im Büro. Außerdem können User online ihren Body-Mass-Index, ihren Kalorienverbrauch und ihre Waist-to-Hip-Ratio errechnen, soll heißen, ob man figurmäßig eher dem Apfel- oder Birnentyp entspricht.
Registrierten Benutzern stehen noch mehr kostenlose Services zur Verfügung: Zum Beispiel können die persönlichen Eingaben gespeichert und beim nächsten Log-in wieder aufgerufen werden. Damit dokumentiert der User seine Erfolge - natürlich passwortgeschützt. Mit der persönlichen Abnehmkurve sehen Wecarelife-Benutzer auf einen Blick, welche Zeitspanne und Kalorienreduktion nötig sind, um - ausgehend vom aktuellen Gewicht - das Wunschgewicht zu erreichen. Außerdem beantworten im Wecarelife.at-Expertenforum Fitness- und Ernährungsberater individuelle Anfragen der registrierten User.
Wecarelife.at zählt zu den größten Gesundheits- und Wellness-Plattformen Österreichs: Monatlich 1,3 Mio. Page Impressions, 110.000 Unique Visitors, 280.000 Visits und 46.000 Newsletter-Empfänger sind die beachtlichen Kennzahlen des kontinuierlich wachsenden Portals. Medwell Internet Services GmbH betreibt das Portal im Auftrag der Generali. Ein besonderes Service für Generali-Kunden sind "Care"-Urlaubsangebote: ausgewählte Kurzurlaubs-Packages mit Mehrwert.
- Abnehmtipps: www.wecarelife.at/abnehmtipps
- Ernährung im Büro: www.wecarelife.at/ernaehrung-im-buero
- Nahrungsmittellexikon: www.wecarelife.at/nahrungsmittel-lexikon
- Fitnessübungen: www.wecarelife.at/fitnessuebungen
- Waist-to-Hip-Ratio: www.wecarelife.at/waist-to-hip-ratio
- Body-Mass-Index: www.wecarelife.at/body-mass-index
- Kalorienrechner: www.wecarelife.at/kalorienrechner
Medwell Internet Services GmbH Rita Michlits - Leitung Redaktion und Kommunikation www.medwell.at
Wer gesund und nachhaltig abnehmen will, dem ist guter Rat oft teuer. Gänzlich kostenlos und jeden Montag pünktlich per Newsletter ins Haus erhalten User der größten österreichischen Gesundheits- und Wellnessplattform http://www.wecarelife.at Abnehmtipps von Experten.
Ernährungsphysiologe und Präventivmediziner Dr. David Fäh räumt darin mit Ernährungsirrtümern auf und gibt nützliche Ratschläge für die effiziente Gewichtsreduktion. Die Datenbank enthält zurzeit über 80 Tipps des Schweizer Ernährungsexperten und wird von der Redaktion kontinuierlich erweitert. Ernährungscoach Reinhard Üblacker, der unter anderem ausgewogene Imbisse für Ankerbrot kreiert, erstellte exklusiv für Wecarelife.at einen Wochenplan für gesunde Ernährung im Büro.
Auf Wecarelife.at erfahren Leser auch, ob Fett, Zucker oder Alkohol wirklich dick machen, ob Tiefkühlkost vielleicht doch besser ist als ihr Ruf und wie man bereits frühmorgens im Bett seinen Kalorienverbrauch ankurbelt.
Weitere kostenlose Services auf Wecarelife.at sind die umfangreiche Nahrungsmitteldatenbank mit Wissenswertem über rund 100 Lebensmittel und Anleitungen für knapp 300 verschiedene Fitnessübungen - mit oder ohne Gerät, mit Theraband oder für Zwischendurch im Büro. Außerdem können User online ihren Body-Mass-Index, ihren Kalorienverbrauch und ihre Waist-to-Hip-Ratio errechnen, soll heißen, ob man figurmäßig eher dem Apfel- oder Birnentyp entspricht.
Registrierten Benutzern stehen noch mehr kostenlose Services zur Verfügung: Zum Beispiel können die persönlichen Eingaben gespeichert und beim nächsten Log-in wieder aufgerufen werden. Damit dokumentiert der User seine Erfolge - natürlich passwortgeschützt. Mit der persönlichen Abnehmkurve sehen Wecarelife-Benutzer auf einen Blick, welche Zeitspanne und Kalorienreduktion nötig sind, um - ausgehend vom aktuellen Gewicht - das Wunschgewicht zu erreichen. Außerdem beantworten im Wecarelife.at-Expertenforum Fitness- und Ernährungsberater individuelle Anfragen der registrierten User.
Wecarelife.at zählt zu den größten Gesundheits- und Wellness-Plattformen Österreichs: Monatlich 1,3 Mio. Page Impressions, 110.000 Unique Visitors, 280.000 Visits und 46.000 Newsletter-Empfänger sind die beachtlichen Kennzahlen des kontinuierlich wachsenden Portals. Medwell Internet Services GmbH betreibt das Portal im Auftrag der Generali. Ein besonderes Service für Generali-Kunden sind "Care"-Urlaubsangebote: ausgewählte Kurzurlaubs-Packages mit Mehrwert.
- Abnehmtipps: www.wecarelife.at/abnehmtipps
- Ernährung im Büro: www.wecarelife.at/ernaehrung-im-buero
- Nahrungsmittellexikon: www.wecarelife.at/nahrungsmittel-lexikon
- Fitnessübungen: www.wecarelife.at/fitnessuebungen
- Waist-to-Hip-Ratio: www.wecarelife.at/waist-to-hip-ratio
- Body-Mass-Index: www.wecarelife.at/body-mass-index
- Kalorienrechner: www.wecarelife.at/kalorienrechner
Medwell Internet Services GmbH Rita Michlits - Leitung Redaktion und Kommunikation www.medwell.at
Modetrends 2008 - Viel Leder, die 80er und das kurze Schwarze
Die Temperaturen steigen und die Gürtel rutschen nach oben - wer modisch ins Frühjahr starten will, der sollte spätestens jetzt einen breiten 80er Jahre Gürtel kaufen oder zumindest zu einem Lederteil greifen - der Modefrühling 2008 wird auf jeden Fall bunt und kreativ, denn alles kann und nichts muss - das hat die Modenschau zum aktuellen Quelle Hauptkatalog heute eindeutig gezeigt. TV-Moderatorin Gundis Zambo weiß worauf es in diesem Jahr ankommt.
Gundis Zambo
Auf jeden Fall ist die Röhre total angesagt, Jeans in allen Variationen. Es gibt viel kontrastreiche Mode, schwarz-weiß-Kontraste, viel silber - silber-weiß, silber-schwarz, rot-schwarz ist immer wieder angesagt. Der Gürtel rutscht höher. Ansonsten wird es immer wichtiger bei der Mode, dass sie bequem ist, gut aussieht, stylisch wirkt, aber dennoch tragbar ist.
Selbstverständlich ist schwarz auch 2008 das große Thema. Und das unverwüstliche kleine Schwarze kann eigentlich durch nichts ersetzt werden.
Gundis Zambo
Ich liebe das kleine Schwarze, das erlebt ein Revival. Kleider sind sowieso der Hit der Saison. Und ich finde Kleider, die die Weiblichkeit ein bisschen betonen, die sexy sind einfach toll. Und Leder - es gibt auch viele coole Lederjacken - Leder find ich auch ganz toll!
Ein Trend 2008 ist eindeutig auch das Shoppen im Internet. Immer mehr Menschen stöbern sich online ganz bequem durch die Angebote. Das hilft Zeit zu sparen, die man ja viel besser nutzen kann.
Gundis Zambo
In den Zeiten, in denen man immer weniger Zeit und Lust und Muße hat, in die Stadt zu gehen um hier und dort die verschiedenen Kleidungsstücke zusammen zu suchen find ich die Wahl eines Kataloges schon zeitgemäß. Und ich merke auch, dass ich immer weniger Lust habe, mich durch die Läden zu quälen und finde so einen Katalog ´ne gute Lösung.
Ein weiterer Vorteil beim Online-Modeshoppen ist die Aktualität. Hier stehen Trends schneller bereit als sonst irgendwo. Genau deshalb setzt auch Quelle.de als drittgrößter eCommerce-Anbieter ganz bewusst auf Geschwindigkeit und Sicherheit im Netz, bestätigt Quelle Geschäftsführer Henning Koopmann.
Henning Koopmann
Wir wollen noch moderner werden und noch attraktivere Angebote für unsere Kunden haben, und unsere Kunden sind nun mal die Frauen, die Mütter und die Familien. Und was wir tun, wir gucken viel stärker, wo sind neue Trends, wo ist, je nach Geschmackslage genau das, was die jeweilige Kundin gerne haben möchte. Und deshalb geben wir uns noch mehr Mühe, immer das ganz aktuelle anzubieten.
Die Mode 2008 wird bunt wie die 80er, sexy Dank Leder-Mini und individuell wie ein Setzkasten - wir dürfen gespannt sein. Man kommt ganz bequem an die neuen Trends, entweder im guten, alten Quelle Katalog oder online unter Quelle.de.
- apa, ots -
Gundis Zambo
Auf jeden Fall ist die Röhre total angesagt, Jeans in allen Variationen. Es gibt viel kontrastreiche Mode, schwarz-weiß-Kontraste, viel silber - silber-weiß, silber-schwarz, rot-schwarz ist immer wieder angesagt. Der Gürtel rutscht höher. Ansonsten wird es immer wichtiger bei der Mode, dass sie bequem ist, gut aussieht, stylisch wirkt, aber dennoch tragbar ist.
Selbstverständlich ist schwarz auch 2008 das große Thema. Und das unverwüstliche kleine Schwarze kann eigentlich durch nichts ersetzt werden.
Gundis Zambo
Ich liebe das kleine Schwarze, das erlebt ein Revival. Kleider sind sowieso der Hit der Saison. Und ich finde Kleider, die die Weiblichkeit ein bisschen betonen, die sexy sind einfach toll. Und Leder - es gibt auch viele coole Lederjacken - Leder find ich auch ganz toll!
Ein Trend 2008 ist eindeutig auch das Shoppen im Internet. Immer mehr Menschen stöbern sich online ganz bequem durch die Angebote. Das hilft Zeit zu sparen, die man ja viel besser nutzen kann.
Gundis Zambo
In den Zeiten, in denen man immer weniger Zeit und Lust und Muße hat, in die Stadt zu gehen um hier und dort die verschiedenen Kleidungsstücke zusammen zu suchen find ich die Wahl eines Kataloges schon zeitgemäß. Und ich merke auch, dass ich immer weniger Lust habe, mich durch die Läden zu quälen und finde so einen Katalog ´ne gute Lösung.
Ein weiterer Vorteil beim Online-Modeshoppen ist die Aktualität. Hier stehen Trends schneller bereit als sonst irgendwo. Genau deshalb setzt auch Quelle.de als drittgrößter eCommerce-Anbieter ganz bewusst auf Geschwindigkeit und Sicherheit im Netz, bestätigt Quelle Geschäftsführer Henning Koopmann.
Henning Koopmann
Wir wollen noch moderner werden und noch attraktivere Angebote für unsere Kunden haben, und unsere Kunden sind nun mal die Frauen, die Mütter und die Familien. Und was wir tun, wir gucken viel stärker, wo sind neue Trends, wo ist, je nach Geschmackslage genau das, was die jeweilige Kundin gerne haben möchte. Und deshalb geben wir uns noch mehr Mühe, immer das ganz aktuelle anzubieten.
Die Mode 2008 wird bunt wie die 80er, sexy Dank Leder-Mini und individuell wie ein Setzkasten - wir dürfen gespannt sein. Man kommt ganz bequem an die neuen Trends, entweder im guten, alten Quelle Katalog oder online unter Quelle.de.
- apa, ots -
Dienstag, 15. Januar 2008
Google, MySpace und FunkySexyCool: Soziale Netzwerke werden mobil
In einer kürzlich in mehr als 31 Millionen US-Haushalten ausgestrahlten TV-Sendung des US-Kanals Fox Business von News Corp wurden Vertreter der Marktführer MySpace, Google und FunkySexyCool interviewt, darunter auch der Australier Tim O'Connor, CEO von FunkySexyCool.
Zwei Anbieter sozialer Netzwerke dominieren dabei den Markt deutlich: Facebook und MySpace. Doch neuerdings richtet sich das internationale Medieninteresse erstmals auf das in Australien gegründete Unternehmen FunkySexyCool, das dem Phänomen der sozialen Netzwerke mit einem eigenen, innovativen Ansatz begegnet.
"FunkySexyCool macht Spass und ist eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, über Mobiltelefon oder Internet mit anderen in Kontakt zu treten. Jeder kann so überall auf der Welt in Sekundenschnelle Personen mit den gleichen Interessen kennenlernen, ein spannender Trend", erzählt O'Connor.
"Unsere Mitgliedszahlen sind in den letzten Monaten explosionsartig angestiegen. Wir erwarten, dass sich diese Entwicklung noch weiter beschleunigt, auch weil sich die Nutzung von sozialen Netzwerken immer mehr auf das Mobiltelefon ausweitet."
FunkySexyCool ist ein kostenloser Dienst, bei dem sich die Mitglieder gegenseitig als "funky", "sexy" oder "cool" bewerten. Zusätzlich zu den typischen Online-Netzwerkfunktionen können bei FunkySexyCool auch spezielle Premiumfunktionen erworben werden, um das Erlebnis "Soziales Netzwerk" noch besser zu gestalten. Zusätzlich zu den Einnahmen aus den Premiumfunktionen finanziert sich FunkySexyCool über Werbung.
FunkySexyCool-Mitglieder verbringen durchschnittlich 20 Minuten am Stück auf der Seite, die sie im Schnitt täglich 100 Mal aufrufen. Der Service ist weltweit und in mehreren Sprachen verfügbar und ausserdem mit über 90 % der heute verwendeten Mobiltelefone kompatibel.
Das Unternehmen hat neuerdings seinen Hauptsitz in Manhattan, New York (USA). FunkySexyCool ist ausserdem dabei, mit Telekommunikationsbetreibern und anderen weltweiten Partnern aktive Partnerschaften einzugehen.
Über FunkySexyCool, Inc. www.fsccorporate.com
FunkySexyCool (FSC) ist ein weltweites, mobiles soziales Netzwerk, bei dem grossen Wert auf unkomplizierte Anwendung und Benutzerfreundlichkeit gelegt wird. Mit FSC kann man auf schnelle, unterhaltsame und kostenlose Weise neue Menschen kennenlernen. FSC, das nun weltweit verfügbar ist, ist bereits in Australien, Deutschland, der Schweiz und Österreich ein grosser Erfolg. FSC ist umfassende Partnerschaften mit grossen Unternehmen und Konzernen eingegangen, darunter MTV, Verisign, T-Mobile, Vodafone und andere Mobilfunkbetreiber. Aufgrund des rasanten, weltweiten Wachstums wurde eine neue Version von FunkySexyCool entwickelt, die weltweit verfügbar, in hohem Masse skalierbar, effizient und flexibel ist.
-ots, dpa
Zwei Anbieter sozialer Netzwerke dominieren dabei den Markt deutlich: Facebook und MySpace. Doch neuerdings richtet sich das internationale Medieninteresse erstmals auf das in Australien gegründete Unternehmen FunkySexyCool, das dem Phänomen der sozialen Netzwerke mit einem eigenen, innovativen Ansatz begegnet.
"FunkySexyCool macht Spass und ist eine schnelle und unkomplizierte Möglichkeit, über Mobiltelefon oder Internet mit anderen in Kontakt zu treten. Jeder kann so überall auf der Welt in Sekundenschnelle Personen mit den gleichen Interessen kennenlernen, ein spannender Trend", erzählt O'Connor.
"Unsere Mitgliedszahlen sind in den letzten Monaten explosionsartig angestiegen. Wir erwarten, dass sich diese Entwicklung noch weiter beschleunigt, auch weil sich die Nutzung von sozialen Netzwerken immer mehr auf das Mobiltelefon ausweitet."
FunkySexyCool ist ein kostenloser Dienst, bei dem sich die Mitglieder gegenseitig als "funky", "sexy" oder "cool" bewerten. Zusätzlich zu den typischen Online-Netzwerkfunktionen können bei FunkySexyCool auch spezielle Premiumfunktionen erworben werden, um das Erlebnis "Soziales Netzwerk" noch besser zu gestalten. Zusätzlich zu den Einnahmen aus den Premiumfunktionen finanziert sich FunkySexyCool über Werbung.
FunkySexyCool-Mitglieder verbringen durchschnittlich 20 Minuten am Stück auf der Seite, die sie im Schnitt täglich 100 Mal aufrufen. Der Service ist weltweit und in mehreren Sprachen verfügbar und ausserdem mit über 90 % der heute verwendeten Mobiltelefone kompatibel.
Das Unternehmen hat neuerdings seinen Hauptsitz in Manhattan, New York (USA). FunkySexyCool ist ausserdem dabei, mit Telekommunikationsbetreibern und anderen weltweiten Partnern aktive Partnerschaften einzugehen.
Über FunkySexyCool, Inc. www.fsccorporate.com
FunkySexyCool (FSC) ist ein weltweites, mobiles soziales Netzwerk, bei dem grossen Wert auf unkomplizierte Anwendung und Benutzerfreundlichkeit gelegt wird. Mit FSC kann man auf schnelle, unterhaltsame und kostenlose Weise neue Menschen kennenlernen. FSC, das nun weltweit verfügbar ist, ist bereits in Australien, Deutschland, der Schweiz und Österreich ein grosser Erfolg. FSC ist umfassende Partnerschaften mit grossen Unternehmen und Konzernen eingegangen, darunter MTV, Verisign, T-Mobile, Vodafone und andere Mobilfunkbetreiber. Aufgrund des rasanten, weltweiten Wachstums wurde eine neue Version von FunkySexyCool entwickelt, die weltweit verfügbar, in hohem Masse skalierbar, effizient und flexibel ist.
-ots, dpa
Montag, 14. Januar 2008
Kein Cent mehr für die Ex - ab 1. Januar 2008
Eine Prozesswelle rollt auf die Familiengerichte zu. Das neue Unterhaltsrecht gilt auch für seit Jahren geschiedene Paare. Viele Männer wollen sich nun ihrer alten Verpflichtungen entledigen.
Es war eine Traumhochzeit mit 130 Gästen in der Kirche, mit weißem Brautkleid und langem Schleier. Sie haben sich Liebe und Treue geschworen - "bis dass der Tod uns scheidet".
Bundesverfassungsgericht: Gleicher Unterhalt für eheliche und nichteheliche Kinder
Dass es einmal anders kommen würde, war für Kerstin Schuster* damals im April 1991 unvorstellbar. Für ihren Traummann, einen angehenden Mediziner, hatte die damals 24-jährige Münchnerin ihr Studium aufgegeben und einen Bankjob angenommen. Sie bekamen zwei Söhne, waren aktiv in der Kirche und im Skiclub.
Bis ihr Mann, heute Oberarzt der Neurologie an einem oberbayerischen Krankenhaus, mit einer 13 Jahre jüngeren Krankenschwester anbandelte. Inzwischen hat er zwei weitere Kinder, und das Traumpaar von einst streitet nur noch ums Finanzielle.
Im Dezember 2007 hatte ein Gericht entschieden, dass er neben dem Geld für die Söhne auch seiner Frau einen Betreuungsunterhalt in Höhe von monatlich 750 Euro zahlen muss; rückwirkend ab April 2006. Als Ausgleich zwischen seinem Gehalt als Oberarzt und ihrem Einkommen als Bankangestellte in Teilzeit. Vor ein paar Wochen kündigte ihr der Noch-Gatte jedoch süffisant an, dass sie keinen Cent mehr von ihm zu erwarten hätte - ab Januar gelte schließlich das neue Unterhaltsrecht. Ansprüche vieler Ex-Frauen werden darin drastisch einschränkt.
Das tückische am reformierten Paragrafenwerk: Es regelt nicht nur die neuen Scheidungsfälle, es gilt auch für längst geschiedene Paare. Auf die Familiengerichte rollt eine gewaltige Prozesswelle zu. Viele tausend Altfälle müssen neu verhandelt werden, wenn vor allem Männer auf Abänderung ihrer Unterhaltsverpflichtung klagen, weil sie nicht mehr zahlen wollen.
Erst vor zwei Wochen ist das Gesetz in Kraft getreten, doch auf dem Schreibtisch der Mainzer Familienanwältin Alice Vollmari türmen sich schon zwei Dutzend solcher Fälle. Freud und Leid liegen da zwischen bunten Aktendeckeln eng beieinander. Seit 24 Jahren kümmert sich die Juristin um den Scheidungsärger ihrer Mandanten, vertritt Männer wie Frauen. Aber so einen Run auf die Gerichte hat sie noch nicht erlebt.
Vor ihr sitzt ein strahlender Mandant und rührt glücklich ein Tütchen Zucker in seinen Espresso. Für Männer wie Peter G. ist die Gesetzesänderung ideal. Der 52jährige Jurist aus Mainz ist in zweiter Ehe verheiratet und hat mit seiner ersten Frau drei Kinder, mit der zweiten eine Tochter.
Solche Zweitfamilien sollen nach der Reform nicht mehr benachteiligt werden. Für Justizministerin Brigitte Zypries ein "wichtiger Schritt zu einer modernen Familienpolitik", die den gesellschaftlichen Wandel widerspiegelt - mit Patchworkfamilien und Lebensgemeinschaften.
Rund 40 Prozent aller Ehen werden geschieden, fast jedes dritte Kind kommt nicht ehelich zur Welt. Darum haben jetzt alle Kinder, ehelich oder nicht, den gleichen Unterhaltsanspruch. Das hat das Bundesverfassungsgericht angemahnt. Das Kindeswohl steht an erster Stelle, und von den Frauen wird erwartet, dass sie nach einer Trennung schneller wieder Geld verdienen - frühestens, wenn das Kind drei Jahre alt ist.
Darauf setzt nun auch Peter G., Vollmaris Klient. Seit 14 Jahren zahlt der Jurist für seine geschiedene Frau mehrere tausend Euro im Monat. Die Architektin hat das Haus behalten, für ein paar Jahre ist sie mit den Kindern nach Mallorca ausgewandert, jetzt lebt sie in der Nähe von Köln.
"Sie hat sich mit Bachblütentherapie und Yoga die Zeit vertrieben", schildert ihr Ex-Mann bitter. In ihrem Beruf hat sie seit der Geburt des ersten Kindes 1985 nie mehr gearbeitet. Bis auf einen 400-Euro-Aushilfsjob in einem Hotel sieht sich seine geschiedene Frau außerstande, etwas zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen.
Seine zweite Frau hat ihre Berufstätigkeit hingegen nur kurz unterbrochen, als vor zehn Jahren ihre gemeinsame Tochter geboren wurde. "Wir könnten unseren Lebensstandard nicht halten, wenn meine Frau nicht berufstätig wäre", erklärt der Jurist.
Und das hat Folgen. Immer wieder frage die Tochter, warum Mama so oft nicht zu Hause sei. Peter G. hält es für hochgradig ungerecht, wenn die erste Frau mit erwachsenen Kindern gar nicht arbeiten müsse und die zweite Frau vor lauter Arbeit zu wenig Zeit für ihr kleines Mädchen habe.
Noch Anfang 2007 entschied das Oberlandesgericht Koblenz, dass G. "ohne zeitliche Befristung" seiner ersten Frau weiter Unterhalt zahlen müsse. Da gab es noch das alte Recht. Seit dem 1. Januar 2008 gilt die Reform, weshalb der Mann jetzt erneut klagen will.
Das neue Gesetz beseitigt für Anwältin Vollmari eine "totale Ungerechtigkeit in der Rechtsprechung, die die erste Ehefrau bisher absolut bevorzugt hat". Sie sehe aber auch die Gefahr, dass die Unterhaltspflicht der Ex-Männer jetzt an die Sozialämter abgeschoben werde, zu Lasten aller Steuerzahler.
Das gelte für viele sogenannte Altfälle, die auf eine lebenslange Alimentation vertraut haben, aber auch für viele junge Frauen. Knapp 40 Prozent aller Mütter mit minderjährigen Kindern sind heute nicht berufstätig, nur jede fünfte hat einen Vollzeitjob, viele arbeiten Teilzeit oder haben geringfügige Beschäftigungsverhältnisse mit wenig Einkommen.
"Wir sind vom einen Extrem ins andere gefallen. Lange wurde die Erstfrau begünstigt, jetzt bekommt sie teilweise gar kein Geld mehr", kritisiert die Münchner Anwältin Renate Maltry, Vizepräsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. Vergeblich habe ihr Verband während des Gesetzgebungsverfahrens Übergangsfristen für Altfälle gefordert. Wegen verfassungsrechtlicher Bedenken sei es zu keiner besseren Regelung gekommen.
Rechtssicherheit erwarten die Juristinnen in frühestens zwei Jahren, wenn die ersten Abänderungsprozesse in zweiter Instanz entschieden worden sind. Denn die Reform lässt vieles offen: Gleich zwölfmal findet sich im neuen Unterhaltsrecht der Ausdruck "billig" und "unbillig" - damit ist gemeint, ob etwas zumutbar ist oder nicht. Vollmari sieht darin ein "hohes Potential für Streitigkeiten".
Was ist etwa mit getroffenen Vereinbarungen, auf die sich ehemalige Paare bei ihrer Scheidung geeinigt haben? Das Gesetz lässt die Neuregelung auch hier zu. Betroffen ist eine Klientin von Vollmari, Hilde Stoldt*. Sie und ihr früherer Mann hatten sich für eine altmodische Hausfrauen-Ehe entschieden: Er machte als Beamter in einer hessischen Behörde Karriere, sie kümmerte sich um die Erziehung der beiden Kinder und schaffte für alle ein gemütliches Zuhause.
Vor fünf Jahren zerbrach die Idylle an einer jüngeren Frau, die beiden damals 50-Jährigen trennten sich so anständig es ging: Ein Scheidungsfolgenvertrag sicherte Hilde Stoldt den monatlichen Unterhalt zu, 1500 Euro bis zur Rente.
Heute ist sie 55 Jahre alt und fürchtet den Absturz auf Hartz-IV-Niveau. Denn ihr inzwischen wieder verheirateter früherer Mann hat es sich anders überlegt und klagt auf Streichung des Unterhalts. "Der Gesetzgeber kann nicht gewollt haben, dass diese Frau zum Sozialfall wird", sagt Vollmari und rechnet sich Chancen aus, den Unterhalt für ihre Mandantin auch in Zukunft zu sichern, schließlich gebe es so etwas wie Vertrauensschutz.
Dramatische Verlierer des neuen Rechts können auch Geschiedene werden, die nun eine Ganztagsstelle annehmen müssen, um für sich selbst zu sorgen - für die der Arbeitsmarkt aber nichts zu bieten hat. Ursula M., 51, ist so ein Fall: Die gelernte Apothekerin hatte, als ihre beiden Kinder klein waren, gar nicht gearbeitet, später nur in Teilzeit. Die Apotheke, in der sie heute beschäftigt ist, kann ihr lediglich eine Halbtagsstelle bieten; anderen Arbeitgebern ist die Frau zu alt.
Ihr Ex-Mann könnte es sich durchaus leisten, sie neben der neuen Frau zu unterhalten. Er verdient als Investmentbanker rund 200.000 Euro im Jahr. Den bisherigen Unterhalt von 3500 Euro will er jedoch nicht mehr bezahlen und hat eine Abänderungsklage eingereicht. "Wir waren 22 Jahre verheiratet", erzählt die Apothekerin, "ich habe unsere Kinder aufgezogen und mich darauf verlassen, dass ich versorgt bin bis zum Renteneintritt."
Die Münchnerin Schuster, die für ihren Traummann das Studium aufgab, ärgert sich über die politische Kurzsichtigkeit der Reform. Wenn sich die Väter aus dem Staub machen, würde den Frauen in der Regel die Verantwortung für die Kinder aufgebürdet - und jetzt müssten sie auch noch das größere finanzielle Risiko tragen.
Auf die Karriere würde Kerstin Schuster heute nicht mehr verzichten. Jungen Frauen rät sie, berufliche Auszeiten für die Kindererziehung nur zu akzeptieren, wenn der Partner dafür im Fall einer Trennung vertraglich einen Ausgleich zusichert.
In der Zukunft lässt sich so etwas nur noch mit umfangreichen Eheverträgen regeln, glaubt Vollmari. "Früher wurden solche Verträge abgeschlossen, um Ansprüche auszuschließen. Jetzt sind sie nötig, damit Frauen, die Kinder erziehen, nicht zum Sozialfall werden." Sie hat ihre Zweifel, ob die Reform, die eigentlich dem Kindeswohl dienen soll, wirklich kinderfreundlich ist.
Von Barbara Schmid
copyright SPON - AP
Es war eine Traumhochzeit mit 130 Gästen in der Kirche, mit weißem Brautkleid und langem Schleier. Sie haben sich Liebe und Treue geschworen - "bis dass der Tod uns scheidet".
Bundesverfassungsgericht: Gleicher Unterhalt für eheliche und nichteheliche Kinder
Dass es einmal anders kommen würde, war für Kerstin Schuster* damals im April 1991 unvorstellbar. Für ihren Traummann, einen angehenden Mediziner, hatte die damals 24-jährige Münchnerin ihr Studium aufgegeben und einen Bankjob angenommen. Sie bekamen zwei Söhne, waren aktiv in der Kirche und im Skiclub.
Bis ihr Mann, heute Oberarzt der Neurologie an einem oberbayerischen Krankenhaus, mit einer 13 Jahre jüngeren Krankenschwester anbandelte. Inzwischen hat er zwei weitere Kinder, und das Traumpaar von einst streitet nur noch ums Finanzielle.
Im Dezember 2007 hatte ein Gericht entschieden, dass er neben dem Geld für die Söhne auch seiner Frau einen Betreuungsunterhalt in Höhe von monatlich 750 Euro zahlen muss; rückwirkend ab April 2006. Als Ausgleich zwischen seinem Gehalt als Oberarzt und ihrem Einkommen als Bankangestellte in Teilzeit. Vor ein paar Wochen kündigte ihr der Noch-Gatte jedoch süffisant an, dass sie keinen Cent mehr von ihm zu erwarten hätte - ab Januar gelte schließlich das neue Unterhaltsrecht. Ansprüche vieler Ex-Frauen werden darin drastisch einschränkt.
Das tückische am reformierten Paragrafenwerk: Es regelt nicht nur die neuen Scheidungsfälle, es gilt auch für längst geschiedene Paare. Auf die Familiengerichte rollt eine gewaltige Prozesswelle zu. Viele tausend Altfälle müssen neu verhandelt werden, wenn vor allem Männer auf Abänderung ihrer Unterhaltsverpflichtung klagen, weil sie nicht mehr zahlen wollen.
Erst vor zwei Wochen ist das Gesetz in Kraft getreten, doch auf dem Schreibtisch der Mainzer Familienanwältin Alice Vollmari türmen sich schon zwei Dutzend solcher Fälle. Freud und Leid liegen da zwischen bunten Aktendeckeln eng beieinander. Seit 24 Jahren kümmert sich die Juristin um den Scheidungsärger ihrer Mandanten, vertritt Männer wie Frauen. Aber so einen Run auf die Gerichte hat sie noch nicht erlebt.
Vor ihr sitzt ein strahlender Mandant und rührt glücklich ein Tütchen Zucker in seinen Espresso. Für Männer wie Peter G. ist die Gesetzesänderung ideal. Der 52jährige Jurist aus Mainz ist in zweiter Ehe verheiratet und hat mit seiner ersten Frau drei Kinder, mit der zweiten eine Tochter.
Solche Zweitfamilien sollen nach der Reform nicht mehr benachteiligt werden. Für Justizministerin Brigitte Zypries ein "wichtiger Schritt zu einer modernen Familienpolitik", die den gesellschaftlichen Wandel widerspiegelt - mit Patchworkfamilien und Lebensgemeinschaften.
Rund 40 Prozent aller Ehen werden geschieden, fast jedes dritte Kind kommt nicht ehelich zur Welt. Darum haben jetzt alle Kinder, ehelich oder nicht, den gleichen Unterhaltsanspruch. Das hat das Bundesverfassungsgericht angemahnt. Das Kindeswohl steht an erster Stelle, und von den Frauen wird erwartet, dass sie nach einer Trennung schneller wieder Geld verdienen - frühestens, wenn das Kind drei Jahre alt ist.
Darauf setzt nun auch Peter G., Vollmaris Klient. Seit 14 Jahren zahlt der Jurist für seine geschiedene Frau mehrere tausend Euro im Monat. Die Architektin hat das Haus behalten, für ein paar Jahre ist sie mit den Kindern nach Mallorca ausgewandert, jetzt lebt sie in der Nähe von Köln.
"Sie hat sich mit Bachblütentherapie und Yoga die Zeit vertrieben", schildert ihr Ex-Mann bitter. In ihrem Beruf hat sie seit der Geburt des ersten Kindes 1985 nie mehr gearbeitet. Bis auf einen 400-Euro-Aushilfsjob in einem Hotel sieht sich seine geschiedene Frau außerstande, etwas zum eigenen Lebensunterhalt beizutragen.
Seine zweite Frau hat ihre Berufstätigkeit hingegen nur kurz unterbrochen, als vor zehn Jahren ihre gemeinsame Tochter geboren wurde. "Wir könnten unseren Lebensstandard nicht halten, wenn meine Frau nicht berufstätig wäre", erklärt der Jurist.
Und das hat Folgen. Immer wieder frage die Tochter, warum Mama so oft nicht zu Hause sei. Peter G. hält es für hochgradig ungerecht, wenn die erste Frau mit erwachsenen Kindern gar nicht arbeiten müsse und die zweite Frau vor lauter Arbeit zu wenig Zeit für ihr kleines Mädchen habe.
Noch Anfang 2007 entschied das Oberlandesgericht Koblenz, dass G. "ohne zeitliche Befristung" seiner ersten Frau weiter Unterhalt zahlen müsse. Da gab es noch das alte Recht. Seit dem 1. Januar 2008 gilt die Reform, weshalb der Mann jetzt erneut klagen will.
Das neue Gesetz beseitigt für Anwältin Vollmari eine "totale Ungerechtigkeit in der Rechtsprechung, die die erste Ehefrau bisher absolut bevorzugt hat". Sie sehe aber auch die Gefahr, dass die Unterhaltspflicht der Ex-Männer jetzt an die Sozialämter abgeschoben werde, zu Lasten aller Steuerzahler.
Das gelte für viele sogenannte Altfälle, die auf eine lebenslange Alimentation vertraut haben, aber auch für viele junge Frauen. Knapp 40 Prozent aller Mütter mit minderjährigen Kindern sind heute nicht berufstätig, nur jede fünfte hat einen Vollzeitjob, viele arbeiten Teilzeit oder haben geringfügige Beschäftigungsverhältnisse mit wenig Einkommen.
"Wir sind vom einen Extrem ins andere gefallen. Lange wurde die Erstfrau begünstigt, jetzt bekommt sie teilweise gar kein Geld mehr", kritisiert die Münchner Anwältin Renate Maltry, Vizepräsidentin des Deutschen Juristinnenbundes. Vergeblich habe ihr Verband während des Gesetzgebungsverfahrens Übergangsfristen für Altfälle gefordert. Wegen verfassungsrechtlicher Bedenken sei es zu keiner besseren Regelung gekommen.
Rechtssicherheit erwarten die Juristinnen in frühestens zwei Jahren, wenn die ersten Abänderungsprozesse in zweiter Instanz entschieden worden sind. Denn die Reform lässt vieles offen: Gleich zwölfmal findet sich im neuen Unterhaltsrecht der Ausdruck "billig" und "unbillig" - damit ist gemeint, ob etwas zumutbar ist oder nicht. Vollmari sieht darin ein "hohes Potential für Streitigkeiten".
Was ist etwa mit getroffenen Vereinbarungen, auf die sich ehemalige Paare bei ihrer Scheidung geeinigt haben? Das Gesetz lässt die Neuregelung auch hier zu. Betroffen ist eine Klientin von Vollmari, Hilde Stoldt*. Sie und ihr früherer Mann hatten sich für eine altmodische Hausfrauen-Ehe entschieden: Er machte als Beamter in einer hessischen Behörde Karriere, sie kümmerte sich um die Erziehung der beiden Kinder und schaffte für alle ein gemütliches Zuhause.
Vor fünf Jahren zerbrach die Idylle an einer jüngeren Frau, die beiden damals 50-Jährigen trennten sich so anständig es ging: Ein Scheidungsfolgenvertrag sicherte Hilde Stoldt den monatlichen Unterhalt zu, 1500 Euro bis zur Rente.
Heute ist sie 55 Jahre alt und fürchtet den Absturz auf Hartz-IV-Niveau. Denn ihr inzwischen wieder verheirateter früherer Mann hat es sich anders überlegt und klagt auf Streichung des Unterhalts. "Der Gesetzgeber kann nicht gewollt haben, dass diese Frau zum Sozialfall wird", sagt Vollmari und rechnet sich Chancen aus, den Unterhalt für ihre Mandantin auch in Zukunft zu sichern, schließlich gebe es so etwas wie Vertrauensschutz.
Dramatische Verlierer des neuen Rechts können auch Geschiedene werden, die nun eine Ganztagsstelle annehmen müssen, um für sich selbst zu sorgen - für die der Arbeitsmarkt aber nichts zu bieten hat. Ursula M., 51, ist so ein Fall: Die gelernte Apothekerin hatte, als ihre beiden Kinder klein waren, gar nicht gearbeitet, später nur in Teilzeit. Die Apotheke, in der sie heute beschäftigt ist, kann ihr lediglich eine Halbtagsstelle bieten; anderen Arbeitgebern ist die Frau zu alt.
Ihr Ex-Mann könnte es sich durchaus leisten, sie neben der neuen Frau zu unterhalten. Er verdient als Investmentbanker rund 200.000 Euro im Jahr. Den bisherigen Unterhalt von 3500 Euro will er jedoch nicht mehr bezahlen und hat eine Abänderungsklage eingereicht. "Wir waren 22 Jahre verheiratet", erzählt die Apothekerin, "ich habe unsere Kinder aufgezogen und mich darauf verlassen, dass ich versorgt bin bis zum Renteneintritt."
Die Münchnerin Schuster, die für ihren Traummann das Studium aufgab, ärgert sich über die politische Kurzsichtigkeit der Reform. Wenn sich die Väter aus dem Staub machen, würde den Frauen in der Regel die Verantwortung für die Kinder aufgebürdet - und jetzt müssten sie auch noch das größere finanzielle Risiko tragen.
Auf die Karriere würde Kerstin Schuster heute nicht mehr verzichten. Jungen Frauen rät sie, berufliche Auszeiten für die Kindererziehung nur zu akzeptieren, wenn der Partner dafür im Fall einer Trennung vertraglich einen Ausgleich zusichert.
In der Zukunft lässt sich so etwas nur noch mit umfangreichen Eheverträgen regeln, glaubt Vollmari. "Früher wurden solche Verträge abgeschlossen, um Ansprüche auszuschließen. Jetzt sind sie nötig, damit Frauen, die Kinder erziehen, nicht zum Sozialfall werden." Sie hat ihre Zweifel, ob die Reform, die eigentlich dem Kindeswohl dienen soll, wirklich kinderfreundlich ist.
Von Barbara Schmid
copyright SPON - AP
Jeder fünfte Berufstätige denkt ans Auswandern
Die Zahl der Deutschen, die ins Ausland auswandern, erreicht immer neue Höchststände. Registrierte das Statistische Bundesamt schon 2006 mit rund 155.000 Personen einen Rekordwert seit 1954, so lässt die Entwicklung in 2007 eine neuerliche Höchstmarke erwarten: Allein im ersten Halbjahr 2007 kehrten bereits fast 75.000 Deutsche ihrer Heimat den Rücken; im ersten Halbjahr 2006 lag die Zahl bei gut 69.000.
Einen der Hintergründe dieser Entwicklung beleuchtet die jüngste bundesweit repräsentative Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach: Demnach beabsichtigen 19 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland angesichts mangelnder finanzieller Absicherung im Alter in ein Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten auszuwandern. In einer Umfrage 2006 betrug der Wert erst 15 Prozent.
Bei den jungen Berufstätigen (zwischen 16 und bis 29 Jahre) ist die Bereitschaft auszuwandern heute fast schon bei jedem Vierten (23 Prozent) vorhanden. Unter den Berufstätigen Im Alter von 30 und 49 Jahren äußert dies mit 20 Prozent jeder Fünfte. Nur bei den Berufstätigen ab 50 Jahren liegt der Wert mit 12 Prozent deutlich niedriger.
Tatsächlich sind die meisten Auswanderer nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zwischen 20 und 40 Jahre alt. Auch zeigt die Postbank-Studie auf, dass die Auswanderungsbereitschaft besonders bei Akademikern ausgeprägt ist.
Hier beträgt der Wert 20 Prozent gegenüber 18 Prozent bei Berufstätigen ohne Studium. Die in Deutschland berufstätigen Männer sind schließlich mit 21 Prozent deutlich eher zum Auswandern bereit als berufstätige Frauen mit 16 Prozent.
Deutsche Postbank AG
Einen der Hintergründe dieser Entwicklung beleuchtet die jüngste bundesweit repräsentative Studie der Postbank in Zusammenarbeit mit dem Institut für Demoskopie Allensbach: Demnach beabsichtigen 19 Prozent aller Berufstätigen in Deutschland angesichts mangelnder finanzieller Absicherung im Alter in ein Land mit niedrigeren Lebenshaltungskosten auszuwandern. In einer Umfrage 2006 betrug der Wert erst 15 Prozent.
Bei den jungen Berufstätigen (zwischen 16 und bis 29 Jahre) ist die Bereitschaft auszuwandern heute fast schon bei jedem Vierten (23 Prozent) vorhanden. Unter den Berufstätigen Im Alter von 30 und 49 Jahren äußert dies mit 20 Prozent jeder Fünfte. Nur bei den Berufstätigen ab 50 Jahren liegt der Wert mit 12 Prozent deutlich niedriger.
Tatsächlich sind die meisten Auswanderer nach aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zwischen 20 und 40 Jahre alt. Auch zeigt die Postbank-Studie auf, dass die Auswanderungsbereitschaft besonders bei Akademikern ausgeprägt ist.
Hier beträgt der Wert 20 Prozent gegenüber 18 Prozent bei Berufstätigen ohne Studium. Die in Deutschland berufstätigen Männer sind schließlich mit 21 Prozent deutlich eher zum Auswandern bereit als berufstätige Frauen mit 16 Prozent.
Deutsche Postbank AG
Abonnieren
Kommentare (Atom)
