Samstag, 8. März 2008

XXL-Patienten: Eine XXL-Herausforderung

Fettleibigkeit nimmt auf der ganzen Welt zu und konfrontiert damit die Radiologie mit neuen Anforderungen. Noch nicht an übergewichtige Patienten angepasst, wird die Präzision von MRT, CT und US durch subkutanes und intra-abdominales Fett behindert.

Diese bildgebenden Verfahren sind entscheidend bei der Diagnose von Krankheiten im Zusammenhang mit Fettleibigkeit einschließlich Herzerkrankungen, der weltweiten Todesursache Nummer eins. Die Optimierung von bildgebenden Verfahren wird eine der größten Herausforderungen für die Radiologie und für das Gesundheitssystem sein, denen der Anstieg an Übergewichtigen zunehmend zu Leibe rückt.

Die Welt wird dicker und kranker. Vielleicht lässt sich dies aufhalten, wenn die Radiologie Antworten auf jene Probleme findet, die ein zunehmend steigender Bevölkerungsanteil an Fettleibigen mit sich bringt.

Fettleibigkeit ist ein breitgefächertes Problem und kann nicht nur zahlreiche Gesundheitsprobleme mit sich bringen, sondern auch die Möglichkeiten der Bildgebung zur Diagnose dieser Erkrankungen beeinträchtigen.

Außerdem stellt die Fettleibigkeit eine zunehmende Belastung für das Gesundheitssystem dar, der die Radiologie durch eine frühzeitigere Erkennung primärer Ursachen und eine promptere Diagnose von pathologischen Komplikationen bei Fettleibigkeit entgegenwirken könnte.

Wie man diese Punkte durch die Optimierung der derzeitigen bildgebenden Verfahren verbessern kann, ist einer der Schwerpunkte dem Europäischen Radiologenkongress (ECR) in Wien.

European Society of Radiology - ESR
-dpa-

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